Was ist eigentlich…?
Viele Zutatenbezeichnungen sind verwirrend. Deswegen kannst Du hier mit Leibniz herausfinden, woraus unsere knackfrischen Produkte genau bestehen und was sich wirklich hinter allen unseren Zutaten verbirgt.
Butterreinfett wird gewonnen, indem man der Butter Wasser, Milcheiweiß und Milchzucker entzieht. Butterreinfett ist im Vergleich zu Butter länger haltbar und lässt sich stärker erhitzen. In Schokolade sorgt es für einen abgerundeten Geschmack und einen schönen Schmelz.
Dinkel ist ein Urgetreide und besonders reich an Vitaminen und Mineralstoffen – genau richtig für unseren Zoo Bauernhof.
Die Bezeichnung Lecithin stammt aus dem Griechischen und bedeutet Eigelb. Lecithin kann aus Eigelb, Sonnenblumen oder Soja- bohnen erzeugt werden. Lecithin wird in der Industrie als Emulgator eingesetzt und bewirkt z.B., dass zwei Flüssigkeiten, die sich normalerweise nicht mischen lassen, untereinander eine gleichmäßige stabile Mischung (Emulsion) bilden.
Bei Glucosesirup handelt es sich um eine flüssige Zuckermischung. Der von uns eingesetzte Glucosesirup enthält Monosaccharide (z.B. Glucose = Dextrose/ Traubenzucker und Fructose = Fruchtzucker), Disaccharide (Zweifachzucker) und Polysaccharide (Mehrfachzucker). Er wird aus technologischen Gründen zur Erreichung der gewünschten Textur der Gebäcke verarbeitet.
Hafer ist ein Getreide mit vielen ungesättigten Fettsäuren und einem hohen Anteil an wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen. Als Mehl bereichert es unseren Zoo Bauernhof.
Aus Hafer werden in verschiedenen Verarbeitungsschritten Haferflocken gewonnen, die unseren Leibniz Landkeks so schön knusprig machen.
Invertzuckersirup ist ein Gemisch aus gleichen Teilen Glucose (Dextrose/ Traubenzucker) und Fructose (Fruchtzucker) und hat ¾ der Süßkraft von herkömmlichem Haushaltszucker (Saccharose). Der aus Invertzucker hergestellte Invertzuckersirup wird u. a. für die Herstellung von Obstkonserven, Likören, Süßwaren oder Backwaren verwendet.
Milchzucker oder auch Laktose genannt, ist ein Zucker, der als natürlicher Bestandteil in Milch und Milchprodukten enthalten ist.
Molke wird gewonnen, indem man Milch die Fette und Casein-Eiweiße entzieht. Ein wichtiger Bestandteil von Molke ist der Milchzucker. Diese Substanz wird bevor sie als Lebensmittelzutat verwendet werden kann, getrocknet und zu einem Pulver verarbeitet. Dadurch ist die Substanz länger haltbar. Molke ist eiweißhaltig.
Diese beiden Stoffe sind Bestandteil von Backpulver, welches im Backprozess dafür sorgt, dass der Teig „aufgeht“. Natriumhydrogencarbonat fungiert im Backpulver als Triebmittel für die Kohlendioxid-Freisetzung während Dinatriumdiphosphat die Rolle des Säureträgers übernimmt.
Oligofructose ist ein pflanzlicher Ballaststoff, der prebiotisch wirkt und somit die Darmflora unterstützt. Oligofructose besitzt 30% bis 50% der Süßkraft von Zucker und spielt eine wichtige Rolle für unseren Butterkeks 30% weniger Zucker.
Rohrohrzucker ist der schonend getrocknete Pflanzensaft aus Zuckerrohr und enthält viele der ursprünglichen Mineralstoffe der Zuckerrohrpflanze.
Citronensäure ist eine der am weitesten verbreiteten Säuren im Pflanzenbereich und tritt als Stoffwechselprodukt in allen Organismen auf. Zitronensaft enthält z.B. 5 bis 7% Citronensäure. Sie kommt aber auch in Äpfeln, Birnen, Himbeeren, Johannisbeeren, in Nadelhölzern, Pilzen, Tabakblättern, im Wein und sogar in der Milch vor. Noch bedeutender ist Citronensäure als Zwischenprodukt im Kohlenhydrat-Stoffwechsel. Citronensäure und ihre Salze werden als Säuerungsmittel verwendet.
Sonnenblumenöl ist ein aus den Samen der Sonnenblume gewonnenes Pflanzenöl, mit hellgelber Farbe und mildem Geschmack. Durch seinen hohen Gehalt an essenziellen ungesättigten Fettsäuren macht es unseren Leibniz Vollkorn besonders wertvoll.
Sorbitsirup ist eine wässrige, farblose Lösung, deren Süßkraft ungefähr 50% von Haushaltszucker erreicht. Wie Invertzuckersirup verfügt auch Sorbitsirup über eine hohe Eignung zur Wasserbindung und wird daher häufig als „Feuchthaltemittel“ eingesetzt.
Süßmolkenpulver wird aus frischer Süßmolke durch weitgehenden Entzug des Wassers über Sprühtrocknung hergestellt und enthält maximal 5% Wasser und mindestens 70% Milchzucker.
Trockeneiweiß wird hergestellt, indem Eier aufgeschlagen werden, das Eiklar wird vom Eigelb separiert, anschließend pasteurisiert und entzuckert, damit das Eiweiß seine Farbe behält. Anschließend wird sprühgetrocknet und in Kartons verpackt. Das Trockeneiweiß wird für ca. 2 Wochen in einem Wärmeraum gelagert. Die Lagerung dient der Abtötung von Mikroorganismen. Danach ist das Trockeneiweiß verkaufsbereit. Im Vergleich dazu wird bei Volleipulver das gesamte Ei verarbeitet.
Vollmilchpulver ist ein pulverförmiges Erzeugnis von hellgelbem Aussehen mit einem Fettgehalt von mindestens 26% in der Trockenmasse, das mittels Trocknung aus Vollmilch hergestellt wird. In der Industrie werden meist pulverförmige Milcherzeugnisse verwendet, da sie aufgrund ihres geringen Wassergehaltes ohne vorherigen Wasserentzug unmittelbar verarbeitet werden können.
Weizenmehl bezeichnet gemahlenen Weizen und ist dank seiner besonders guten Backeigenschaften Grundlage für verschiedenste Backerzeugnisse.
Weizenvollkorn enthält alle Bestandteile des Getreidekorns, und ist daher ballaststoff- und vitaminhaltig.